Oh mein Gott

Die Sünde ist eine willentliche Abkehr von Gott, oder nach Definition des Duden, die Übertretung eines der 10 göttlichen Gebote.  In der Regel, je nach Ausmaß der Verfehlung, erfolgt die Vergebung der Sünde nach der Beichte. Bisweilen werden noch einige „Vater unser“ oder „Ave Maria“ auferlegt, aber die Reue und das Bekenntnis ebenen den Weg. Wie gesagt ist die Sünde eine Angelegenheit zwischen Gott und den Menschen. Allerdings macht sich auch eine andere übergeordnete Macht die theologische Begriffswelt zu Nutze. Im juristischen Sprachgebrauch finden sich neben Temposünder, Steuersünder, Verkehrssünder auch Umweltsünder und Parksünder. Konsequenterweise müsste es ja dann auch das entsprechende  Gebot zur Sünde geben? „Du sollst nicht zu schnell fahren“ gefolgt von „Du sollst deine Steuern zahlen“, könnten die bis dato noch nicht veröffentlichten Gebote 11 und 12 sein.  Dass bei dieser Art der Verfehlung eine Beichte und ein „Vater unser“ nicht ausreichend sind, ist hinreichend bekannt. Der Begriff Bußgeld lässt hier bereits auf eine neue Form des Ablasshandels schließen. Vielleicht können uns ja die Worte Albert Einsteins Trost geben der da sagte:

„Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.“

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